HanseBass Camp 2026

Das HanseBass Camp findet 2026 vom 19.-21. Juni einmal mehr in den Räumlichkeiten der Akademie Hamburg für Musik und Kultur und des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Hamburg-Harburg statt. 

Als Dozent*innen werden dabei sein (Lebensläufe siehe unten):

Prof. Andreas Ehelebe, Prof. Sophie Lücke, Stefan Schäfer, Katharina von Held, Franz Blumenthal, Edgar Dlugosz, Pay Bandik Nonn, Felix von Werder

Die Anmeldung wird zeitnah freigeschaltet, dann findet ihr hier das Anmeldeformular.


Der Zeitplan

Freitag
15 Uhr Ankunft + Anmeldung
15:30 Uhr Begrüßung + Bassorchesterprobe
16-19 Uhr Unterricht, Workshop, Ensemble
19 Uhr Abendessen
20 Uhr internes Konzert

Samstag
10 Uhr Unterrichtsbeginn
13-14:30 Uhr Mittagessen
19 Uhr Vorspiel
20 Uhr Grillen

Sonntag
10 Uhr Unterrichtsbeginn
13-14 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Bassorchesterprobe
15:00 Uhr Abschlussvorspiel (bis ca. 16:30 Uhr)











Unsere Dozent*innen 2026 kurz vorgestellt:

Seit dem Wintersemester 2023 ist Sophie Lücke Professorin für Kontrabass an der Musikhochschule Lübeck, Solokontrabassistin beim Ensemble Resonanz und weiterhin Gründungsmitglied des Ensembles für aktuelle Musik „der/gelbe/klang“ in München. Diese neue Aufstellung an Aufgaben zeigt Ihre Leidenschaften und Schwerpunkte
wunderbar auf: Kammerorchester- und Kammermusik-Spiel, die Wichtigkeit der Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik und die Weitergabe alles Gelernten an die nächsten Generationen. Sie selbst lernte anfänglich bei Andreas Nettels in Wernigerode und studierte bei Janne Saksala (Berlin) und bei Rinat Ibragimov (London). Ihre Stationen im Orchester waren u.a. die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, das Münchener Kammerorchester und das Staatstheater am Gärtnerplatz. Sie spielte als Kammermusikerin mit so bedeutenden Künstlern wie Andras Schiff, Kit Armstrong, Heinz Holliger bei Festivals u.a. in Mecklenburg Vorpommern, Davos, Zermatt und. Kronberg. www.sophieluecke.de, Foto: Martina Kostial

Andreas Ehelebe ist Solo-Kontrabassist der Staatskapelle Dresden und Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Alter von elf Jahren erhielt er seinen ersten Kontrabassunterricht und wurde zunächst von Andreas Nettels und Prof. Frithjof- Martin Grabner, während des Studiums dann von Prof. Dorin Marc an der Hochschule für Musik Nürnberg ausgebildet. Wichtige Impulse erhielt er außerdem als Akademist in der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, wo Janne Saksala sein Mentor war.
Erste Orchestererfahrung sammelte Andreas Ehelebe im Landes- und Bundesjugendorchester, später dann in der Jungen Deutschen Philharmonie, der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals sowie im Gustav Mahler Jugendorchester. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2015 wurde Andreas Ehelebe mit einem Stipendium ausgezeichnet und wirkte in der Saison 2016/2017 in der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler mit. Außerdem erhielt er beim Internationalen Bodensee Musikwettbewerb Überlingen 2015 und beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2017 jeweils einen 1. Preis und den Publikumspreis. Beim Internationalen Johann Matthias Sperger Wettbewerb 2018 wurde ihm ebenfalls ein erster Preis zugesprochen, verbunden mit einigen Sonderpreisen. Andreas Ehelebe wird gefördert durch die Märkische Kulturkonferenz, den Richard-Wagner Verband, die Peter Pirazzi Stiftung, die Oscar und Vera Ritter Stiftung, die Studienstiftung des Deutschen Volkes und die Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Franz Blumenthal studierte - nach einer klassischen Grundausbildung bei Prof. Bernd Haubold in Dresden - Jazz und jazzverwandte Musik an der HfMT Hamburg. Direkt nach dem erfolgreichen Abschluss seines Bachelors tourte er in verschiedenen Formationen aus der Jazz- und Pop-Szene. Sein Master-Studium bei Prof. Mini Schulz an der HMDK Stuttgart schloss er mit Auszeichnung ab. Der gebürtige Berliner ist vor allem als Sideman gefragt; er ist festes Mitglied des Lisa Wilhelm Quartetts und der Band Goldmeister. Franz Blumenthal ist stellvertretender Vorsitzender von HanseBass e.V. und der PAK Deutschland (Pädagogische Arbeitsgemeinschaft Kontrabass).

Stefan Schäfer ist Solo-Kontrabassist des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Er ist nicht nur ein gefragter Orchester- und Kammermusiker, sondern hat auch als preisgekrönter Komponist bereits ein großes Œuvre für sein Instrument vorgelegt, das weltweit zur Aufführung gelangt. Zusätzlich zu seinem Kontrabass-Studium an der Hamburger Musikhochschule bei Hans-Dieter Eschmann belegte Stefan Schäfer Meisterkurse bei Klaus Stoll und Ovidiu Badila. Heute unterrichtet er am Hamburger Konservatorium. Einladungen führen Stefan Schäfer immer wieder zu internationalen Meisterkursen für Kontrabass und Kammermusik oder in die Jurys internationaler Kontrabasswettbewerbe. www.bassist-composer.de

Felix von Werder ist seit 2018 Mitglied des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Als gefragter und leidenschaftlicher Kammermusiker findet er sich zusammen mit Partnern wie Avi Avital, dem Hyperion Trio, dem Flex Ensemble oder dem Ensemble Resonanz. Mit dem erfolgreichen Akkordeonisten Goran Stevanovich bildet er ein festes Duo. In Kiel aufgewachsen, zog es Felix von Werder für sein Studium nach Hannover und ins tschechische Brünn. Parallel war er Stipendiat der Joseph Joachim Akademie der NDR Radiophilharmonie. Wichtige Impulse erhielt er bei Meisterkursen von renommierten Kontrabassisten wie Esko Laine, Dorin Marc und Nabil Shehata. Felix von Werder unterrichtet an der HfMT Hamburg und ist Künstlerischer Leiter des jährlich stattfindenden „Aktionstag Kontrabass“ am Hamburger Konservatorium. Foto: Sophie Wolter

Katharina von Held entdeckte ihre Liebe zum Kontrabass über den Jazz. Sie studierte Schul- und Instrumentalmusik bei Prof. Walter Meuter an der Musikhochschule Detmold, bei Prof. Günter Klaus in Frankfurt und im Bereich Jazz bei Dieter Manderscheid. Bevor sie 1997 Mitglied des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburgs wurde, führten sie ihre Engagements u.a. zum Staatsorchester Mainz, dem Saarländischen Rundfunk und ins Orchestre Philharmonique Luxembourg. Als Kammermusikerin spielt sie nicht nur in rein klassischen Formationen wie dem „Frankfurter Kontrabassquartett“, sodern auch in Jazz-Ensembles wie den „Philharmonic Clowns“. Sie hat einen Lehrauftrag an der Hamburger Musikhochschule und unterrichtet an der Akademie Hamburg für Musik und Kultur. Darüber hinaus gibt sie als ausgebildete Dispokinetikerin und Mentaltrainerin Seminare und Workshops. Sie ist Gründungsmitglied und Vorsitzende von HanseBass e.V.

Edgar Dlugosz ist Lehrer für Kontrabass an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg. Er studierte Orchestermusik und Instrumentalpädagogik bei Prof. Gottfried Engels in Köln und bei Prof. Stanislau Anishchanka in Detmold. Im Sommersemester 2015 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Detmold inne. Orchesterengagements führten ihn zum Saarländischen Staatsorchester Saarbrücken und ans Landestheater Detmold. Mit dem Universitätsorchester Paderborn brachte er das „Divertimento concertante“ von Nino Rota zur Aufführung. Perlen der Kammermusik für Kontrabass und Klavier widmet er sich im Duo mit dem Pianisten Felix Wahl. Dem gebürtigen Rheinländer ist die Vermittlung der Orchesterkultur an die nachfolgenden Generationen sowie die Befähigung zum solistischen Spiel auf dem Kontrabass ein besonderes Anliegen. Foto: Beta Linderst


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